FDP macht Druck auf SPD-Oberbürgermeister
16.02.2012
München, 16.02.2012 (lp). Unmittelbar vor den Gesprächen der Kommunen über einen Verkauf der GBW-Wohnungen macht die Landtags-FDP Druck auf Bayerns SPD-Oberbürgermeister. Der FDP-Politiker Karsten Klein (Aschaffenburg), haushaltspolitischer Sprecher seiner Fraktion, betonte, dass das Angebot für Verhandlungen seitens des Freistaats nicht auf alle Ewigkeit bestehen könne: Er wundere sich nach wie vor über die Wandlungsfähigkeit diverser SPD-Oberbürgermeister in Bayern. Mal wolle man verhandeln, mal halte man ein Scheitern der Verhandlungen für wahrscheinlich. Diese Sprunghaftigkeit und Unzuverlässigkeit bleibe dem Freistaat hoffentlich auch in Zukunft auf Landesebene erspart, betonte der FDP-Fraktionsvize.
Für die FDP-Fraktion stehe weiterhin fest, dass man beim Verkauf der Anteile an der GBW durch die Bayerische Landesbank eine Sozialcharta erstellen und damit den sozialen Mieterschutz - deutlich über dem aktuellen Mieterschutz – anheben werde.
„Diesen Weg werden wir weitergehen. Es besteht das Exklusiv-Angebot der Staatsregierung an die bayerischen Kommunen. Dazu stehen wir unverändert. Als FDP halten wir auch ein kombiniertes Genossenschaftsmodell für einen gangbaren Weg“, so Klein.




