FDP Fraktion Bayern - Sicherheit der Polizeibeamten im Einsatz erhöhen

Navigation

Inhalt

Suche

Innere Sicherheit | Schießtraining von Bayerns Polizeibeamten | FDP-Innenexperte Dr. FISCHER: „Sicherheit der Beamten im Einsatz erhöhen“

14.02.2012
München, 14.02.2012 (lp). Auf Initiative der FDP-Fraktion hat der Bayerische Landtag heute beschlossen, dass das Innenministerium aufzeigen soll, wie das private Schießtraining von Polizeibeamten gefördert werden kann. Zu denken wäre dabei nach Ansicht der FDP-Fraktion an die Gewährung von Zuschüssen zu Stand- und Mitgliedsgebühren oder die kostenfreie Überlassung einer festgelegten Menge an Munition jedes Jahr.
„Wir wollen, dass Polizisten so viel wie möglich mit ihren Dienstwaffen üben können, nicht nur dienstlich, sondern auch privat im Schützenverein. Nur regelmäßige Waffenübungen fördern die Routine im Umgang mit der Waffe und geben Sicherheit, die Leben retten kann.“ Dies betonte der rechts- und innenpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Andreas Fischer (Abensberg) am Dienstag in München.

Die Schusswaffe sei ein wichtiger Ausrüstungsgegenstand der Polizei. Dennoch werde bei der Fortbildung das reine Schießen lediglich in höchstens vier dienstlichen Terminen pro Jahr mit einer Gesamtdauer von ein oder zwei Stunden geübt. Damit verbrächten Polizisten viel weniger Zeit auf dem Schießstand, als zum Beispiel Sportschützen.

„Theoretische und einsatztaktische Schulungen sind wichtig, ersetzen aber nicht das Üben der Schussabgabe und des routinemäßigen Umgangs mit der Waffe. Es ist daher sehr zu begrüßen, wenn interessierte Polizisten ihre Freizeit für privates Schießtraining opfern. Dies erhöht die Sicherheit im Einsatz, da nur die häufig geübte Waffenhandhabung zur Erfahrung mit der Waffe, die in der Praxis Polizisten schützt und im Ernstfall lebensrettend sein kann. Dennoch findet gegenwärtig keinerlei Förderung einer privaten Fortbildungsbereitschaft von Polizisten statt. Das ist nicht sachgerecht“, schloss Fischer.