FDP Fraktion Bayern - Nachtragshaushalt: Schwerpunkt Jugendarbeit

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Mehr Geld für Sport, Medienkompetenz und politische Bildung

16.02.2012
München, 16.02.2012 (lp). „Die heute beschlossenen Erhöhungen der Ausgaben im Bereich der Jugendarbeit zeigen deutlich, welchen Stellenwert diese für uns in Bayern besitzt.“ Das betonte die jugend- und sportpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag, Julika Sandt (München), anlässlich der zusätzlichen finanziellen Mittel des Nachtragshaushalts 2012, die am Donnerstag mit den Stimmen der Koalition im Haushaltsausschuss des Landtags beschlossen wurden.
Gegenüber dem ersten Haushaltsentwurf habe die FDP-Fraktion sicherstellen können, dass der Bayerische Jugendring, der Ring für politische Jugendarbeit sowie das Institut für Medienpädagogik (JFF) weiterhin gut ausgestattet blieben. „Jugendliche verbringen immer mehr Zeit mit neuen Medien wie Computer und Handy. Daher sind in der Jugendarbeit professionelle Angebote zur Stärkung der Medienkompetenz gefordert. Hier darf es keine Kürzungen geben.“

Auch von der Erhöhung der Vereinspauschale an die Sportvereine, so die Münchener Abgeordnete weiter, profitierten gerade die Jugendlichen, da Vereine mit vielen jungen Mitgliedern mehr Mittel erhielten: „Mit über 22 Millionen Euro stellt der Freistaat sicher, dass die Jugendarbeit in Bayern weiterhin auf soliden Füßen steht und für Jugendliche sinnvolle Freizeitangebote zur Verfügung stehen. Und was uns Liberalen ganz besonders wichtig ist: Die Mittel fließen nicht in die Verwaltung der Institutionen, sondern kommen zielgerichtet den Jugendlichen zu Gute. Ich bin sehr stolz, dass wir in Bayern den Spagat schaffen, Schulden zu tilgen und gleichzeitig gesellschaftspolitisch die richtigen Akzente zu setzen. Auch damit stärken wir die Jugend, denn anders als in anderen Bundesländern werden sie nicht die Zeche für diesen Haushalt zahlen“, so die FDP-Politikerin wörtlich.

Auch die bildungspolitische Sprecherin der Landtags-FDP, Renate Will (Baldham), zeigte sich zufrieden mit dem Nachtragshaushalt, da auch eine ursprünglich diskutierte Kürzung für die bayerischen Schullandheime zurückgenommen wurde. „Schullandheime leisten eine wichtige sozialpädagogische Arbeit“, ergänzte Will.