Elektromobilität ist im Wirtschaftsministerium in guten Händen
10. März 2010

München, 10.3.2010 (lp). „Bayern ist Vorreiter in Sachen Elektromobilität“ sagte der Umwelt- und Energiepolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Tobias Thalhammer (Neubiberg) am Mittwoch in München. Thalhammer reagiert damit auf Kritik einzelner CSU-Landtagsabgeordneter an der eigenen Staatsregierung und deren Forderung nach einem „Masterplan Elektromobilität“. „Die beiden bayerischen Premiumhersteller im Kfz-Bereich und unzählige Zulieferer sind bekanntermaßen Vorbilder bei diesem Thema. Und auch das Bayerische Wirtschaftsministerium hat in Sachen Elektromobilität seine Hausaufgaben gemacht, es treibt die Entwicklung mit Nachdruck voran. Insofern sind die Forderungen der sogenannten jungen Gruppe in der CSU-Fraktion nicht ganz auf der Höhe der Zeit“, erklärte der Parla-mentarische Geschäftsführer der Landtags-FDP.
„Schon kurz nach Regierungsantritt haben unsere Zukunftsministerien für Wirtschaft und Wissenschaft alle Akteure in Sachen eMobility zusammengeführt und den Dialog in Gang gebracht. Im Rahmen der Zukunftsoffensive Elektromobilität fördert die Staatsregierung die Beteiligten aber auch ganz konkret: Seit August 2009 stehen 5 Millionen Euro Fördermittel für einzelbetriebliche Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowie Kooperationsvorhaben zur Verfügung. Es wurden seitdem bereits Zuwendungsbescheide in Höhe von 4 Millionen Euro erlassen. Das zeigt, die Förderung läuft hervorragend an“, so Thalhammer wörtlich.
Weiteres kostenintensives Engagement zeige der Freistaat beim Cluster Automoti-ve, der mit zahlreichen europäischen Clustern kooperiere, beim Ausbau des Fraunhofer Instituts IISB Erlangen (10 Millionen Euro aus Mitteln des Bayerischen Wirtschaftsministeriums), beim E-Drive-Center Nürnberg (9 Millionen Euro) sowie auf wichtigen Messen für die hochinnovative Branche. Für 2010 sei eine Vielzahl an Aktivitäten des Wirtschaftsministeriums für die Elektromobilität geplant.
„Das Bayerische Wirtschaftsministerium“, hob der FDP-Energiexperte hervor, „ist nicht nur fachlich für die Elektromobilität zuständig, diese ist auch dort in ausge-zeichneten Händen. Deshalb werden wir der „Jungen Gruppe“ der CSU nicht dabei helfen, ohne Grund die eigene Staatsregierung zu kritisieren und Eulen nach Athen zu tragen.“
Im Gegensatz zur CSU setzten die Liberalen nicht nur auf die reine Elektromobilität, sondern betrachteten innovative alternative Antriebsformen generell als chancenreich. In der Staatskanzlei sollten überdies aus der Sicht Thalhammers nicht weitere Doppelstrukturen künstlich erzeugt werden. „Hier kann der Staat verantwortungsbewusst mit den Steuergeldern umgehen, indem er sich den von der CSU geforderten neuen Beauftragten für Elektromobilität spart“, so der FDP-Politiker.
Lars Pappert M.A.
Pressesprecher

